Da Johannes Fahrrad mit unseren Fähigkeiten nicht mehr zu retten ist, geht es für ihn per Bus in die Hauptstadt Abuja, während Jonas und Paul mit dem Fahrrad in dieselbe Richtung fahren. Auffällig sind in Nigeria die vielen Checkpoints, vor allem in Grenznähe. Teilweise stehen alle 500 bis 1000 Meter mehr oder minder mobile Barrieren, bemannt von Uniformierten und Zivilisten, mal mit Stock, mal mit Sturmgewehr. Zu uns sind die Leute aber alle sehr freundlich und wir werden nie angehalten, wodurch sich der erste Teil der Fahrt angenehm gestaltet. Gegen Nachmittag dreht das Wetter allerdings ordentlich und es regnet in Strömen, weswegen wir zunächst in einem kleinen, mäßig wasserdichten Straßenladen Zuflucht finden. Dem Regen können wir damit entkommen, nicht aber den dadurch entstandenen Straßenbedingungen. Was auf dem Bild zu sehen ist, geht ja noch in Ordnung, am Eingang Abeokutas sammelte sich allerdings in einer Senke ein wortwörtlicher See, durch den wir erstmal waten mussten, sehr zu leiden unserer Fahrräder. Völlig mit Schlamm beschmiert kehren wir in einen Fast Food Laden ein, wobei Paul sich erstmal ein Menü einverleibt, dass eigentlich für vier Leute gedacht ist.









