Für heute steht einiges an Reparatur an, da alle Fahrräder ihre Wehwehchen haben. Johannes kommt nicht mehr in alle Gänge rein, Paul muss seinen Hinterreifen fixen und Jonas hat Probleme mit dem Bremskolben. Letztere begibt sich zu einer Fahrradwerkstatt, wo das Problem gefixt werden kann. Johannes, der nach zwei nur kurzfristig erfolgreichen Reparaturen in Dakar und Abidjan skeptisch gegenüber hiesigen Fahrradläden ist, bewegt sich aufgrund der Erfolgsmeldung später ebenfalls zum Mechaniker. Das Problem für ihn vor Ort ist, dass sich eine andere Person für den Mechaniker ausgibt und ihm nur begrenzt helfen kann. Das gewaltvolle Ziehen am Schaltzug vermag aber zumindest die gröbsten Probleme zu mindern. Paul und Jonas testen derweil wieder einmal ausgiebig die lokale Küche. Heute steht Fufu auf dem Speiseplan. Das ist im Prinzip ein Ball aus Maniokbrei der zu Suppe oder Eintopf serviert wird. Teilweise, vor allem in der Elfenbeinküste wo das ganze Foutou heißt, wird Fufu auch noch zusätzlich mit Kochbanane hergestellt. Der Fufuball übernimmt beim Essen traditionell die Rolle des Bestecks, weswegen zusätzlich auch immer eine Schüssel mit heißem Wasser und Seife bereitgestellt wird um die Hände davor und danach zu waschen. Hier müssen wir auch langsam die dringende Empfehlung aussprechen, in Deutschland und Umgebung westafrikanische Restaurants zu besuchen. Von Fufu, Red Red, Yassa, Jollof zu Mafe gibt es echt viel leckeres Essen, das man mal probiert haben muss. Das Abendessen hingegen gestalten wir, beziehungsweise vor allem Jonas und Johannes, weniger traditionell mit einem ordentlichen Pancakehaufen um Energie für den morgigen Tag aufzuladen.









