Mehr oder minder früh am Morgen fahren wir einige Kilometer weiter, zu einem kleinen Camp am Flussufer. Von dort aus startet die Expedition, um Flusspferde zu begutachten. Dafür müssen wir erstmal dem Guide durch dichter werdenden Dschungel folgen, während er per Motorrad durchs Grüne düst. Nach fast 10 Kilometern auf und ab im Dschungel steigen wir ab und bewegen uns die letzten 500 Meter zu Fuß durch das Dickicht bis wir uns wieder am Ufer des Flusses befinden, nur das hier eine ganze Familie von Flusspferden ihr Unwesen treibt. Die Dickhäuter kommen in der Regel nur Nachts an Land, weswegen wir vom Festland aus in relativer Sicherheit die Tiere beäugen können. Irgendwann müssen wir aber wieder zurück und derselbe Kampf durch den Dschungel steht an. Zurück an der Hauptstraße haben wir schon 20 Kilometer auf dem Tacho, um unser Tagesziel zu erreichen, müssen wir aber nochmal 100 km Autobahn schrubben bis wir dann abends ankommen.



















