Gestärkt durch ein üppiges Müsli, machten wir uns auf, den zweiten Teil der Gravel Route zu bewältigen. Heute wies dieser nicht so viele Steile Anstiege auf, dafür bot er aber wieder waschbrettartigen Untergrund, der vor allem Jonas und seinen nicht ganz festsitzenden Taschen viel Freude bereitete. Nachdem wir uns wieder auf Asphalt befanden, hielt Johannes Hinterreifen keine Luft, die Reparatur von diesem wies sich als schwieriger als erwartet, da das Felgenband beschädigt war und die Ersatzschläuche die Zeit am Boden der jeweiligen Radtaschen auch nicht gut vertragen hatten, also ging es ans Flicken, wobei jedoch nur einer der Schläuche reparierbar war. Trotzdem waren wir glücklich, zumindest weiterfahren zu können. Das Glück hielt jedoch nur kurz an, da sich nach kurzer Fahrt ein Stein in Johannes Derailleur verkeilte und diesen mitsamt Kassette und Kette irreparabel beschädigte. Zum Glück wurden wir direkt von einem, in Angola sehr bekannten, Anwalt aufgesammelt und von ihm in die nächste größere Stadt, Namibe, gebracht. Hier durften wir in seinem Hotel übernachten und hatten in Aussicht, dass eventuell am nächsten Tag Ersatzteile dort hingeschickt werden könnten, denn Amadeu, der Anwalt hatte einen Fahrradladen in Benguela kontaktieren können. Eben dieser Fahrradladen versicherte die Teile am nächsten morgen mit dem nächsten Bus loszuschicken. Also begaben wir uns zu Bett und genossen das durchaus luxuriöse Hotelzimmer, das einen gewissen Kontrast zu den vorherigen Nächten im Zelt bot.














