Für uns geht es heute in die entlegenen Teile Angolas, ausgerüstet mit jeweils einem Kilo Haferflocken, ausreichend Milchpulver und Snacks. Nachdem wir uns von Johann verabschiedet haben, geht es zunächst ins 40 km entfernte Benguela (Kenner der Meeresströmungen sollten hier aufhorchen), wo wir im ansässigen Supermarkt Sandwiches frühstücken. Von hier aus geht es über eine wenig befahrene Landstraße weiter nach Süden, wobei dann doch mehr Verkehr als erwartet an uns vorbeizieht. Auf der gleichen Strecke düst nämlich auch eine ganze Kolonne von Rennradfahrern inklusive Polizei sowie Unterstützungsautos an uns vorbei und einige Kilometer später wieder entgegen. Die Radfahrer kehren aus gutem Grund wieder zurück, anstatt wie wir weiter nach Süden zu fahren. Nach den ersten 140 km hervorragender Straße ist diese nämlich zu Ende, an ihre Stelle folgt eine Schotterstraße mit Wellblechcharakteristik und den mitunter steilsten Anstiegen der ganzen Tour. Dementsprechend brauchen wir für den letzten Abschnitt etwa drei Stunden, bis wir Abends einen Funkturm erreichen, an dem wir die Nacht verbringen.










