Tag 135: Funkturm – Makoua 83 km

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Bevor wir unsere Zelte zusammenpacken machen wir eine kleine Fahrradsafari in der Umgebung. Entlang der Straße hier werden nämlich nicht nur Schimpansen, sondern auch Waldelefanten und Gorillas regelmäßig morgens gesichtet. Dementsprechend sind wir schon kurz nach halb 6 auf dem Sattel und fahren langsam die Straße hinunter. Die erste Schimpansenbegegnung lässt nicht lange auf sich warten, von den beiden anderen Arten ist (zunächst) keine Spur zu sehen. Zurück am Funkturm packen wir unsere Sachen und machen uns auf in Richtung Süden. Hier endet auch bald der Nationalpark und eine vom Menschen durch Brandrodung geprägte Landschaft beginnt. Johannes und Jonas werden spontan in den illegalen Tierhandel verwickelt. Ein Motorradfahrer will nämlich Johannes einen mysteriösen Kanister für 10000 CFA verkaufen, in dem sich ein dreihörniges Chamäleon befindet. Da ein Motorölkanister nicht der ideale Lebensraum für so ein schönes Reptil darstellt, kaufen wir das schuppige Wesen und fahren zum nächsten Fleckchen Wald, das uns passend erscheint, um das Tier freizulassen. Danach können wir uns endlich dem Tagesziel widmen, das Erreichen des Äquators in der Stadt Makoua. Kurz vor der Stadt darf Johannes sogar nochmal Gorillas sehen, die etwa 50 Meter von ihm entfernt über die Straße huschen. In Makoua angekommen betreiben wir kurz Vandalismus am Denkmal, bevor wir im örtlichen Restaurant einkehren.

In diesem Bild versteckt sich ein panisch abseilender Affe.
Bonjour
Kurz nach Aufnahme dieses Bildes wurde aus Freiheit freier Fall. Dank des Gebüsches darunter allerdings kein Problem.
Es bedarf der Äquatortaufe

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