Früh am morgen begeben wir uns im Regen in Richtung Hafen. Natürlich war der ursprünglich verhandelte Preis nicht final und wir mussten noch einmal 20 Tausend Naira pro Fahrrad zusätzlich zahlen. Nach einer kleinen Stärkung und vermutlich der letzten Packung Indomie der Reise, ging es aufs Boot. Dabei achteten wir genau wie die Fahrräder fixiert wurden, damit nichts bei der Überfahrt kaputt gehen würde. Die Überfahrt auf dem kleinen schwer beladenen Boot war etwas abenteuerlich, aber abgesehen von starkem Regen und 10 Checkpoints auf nigeranischer Seite, machte sie sogar Spaß. Problematisch war jedoch, dass wir an den falschen Hafen in Kamerun gefahren wurden. Wir befanden uns nun in Idenau (übrigens gegründet von einem Mannheimer) statt in Limbé, welches 45 km weiter entfernt liegt. Während wir in der örtlichen Polizeistation darauf warteten, die Einreisestempel zu erhalten, unterhielten wir uns mit den Leuten, die dort in der Tageszelle saßen, denn diese hatte, ein während der Besuchszeiten geöffnetes kleines Fenster. Außerhalb der Besuchszeiten wurde dieses Fenster geschlossen, aber wenig später (circa nach 30 Sekunden) wieder von den Insassen von innen aufgeschoben. Anschließend ging es Richtung Limbé auf einer Straße, zu deren rechter Seite das Meer und deren linke Seite die Berge und Regenwald zu sehen waren. In Limbé wurden wir noch Zeuge eines Fußballspiels, ehe wir uns zu unserer Unterkunft begaben und noch etwas Essen gingen.











