Heute stehen mal wieder Visadinge an. Zunächst geht es zur Botschaft Kameruns. Wir haben zwar bereits das E-Visum, dieses ist aber erst mit einem Sticker im Pass gültig, welcher hier abgeholt werden muss. Zumindest in der Theorie, die Maschine, die die Sticker ausstellt, ist nämlich kaputt, weswegen wir an das Konsulat in Calabar verwiesen werden. 600 Kilometer entfernt. Damit entscheiden wir uns unsere Route in Nigeria grundsätzlich zu verändern. Im Wesentlichen werden von Fahrradtouris und ähnlichem zwei verschiedene Routen durch Nigeria genutzt: Entweder die lange Route über Abuja und dann Richtung Gembu im Osten des Landes, oder an der Küste entlang um dann per Boot nach Südkamerun zu gelangen (Die Landgrenze ist im Süden nur mit Militärkonvoi möglich aufgrund des Ambazonienkonflikts). Als Folge der Stickersache werden wir nun beides machen. Unsere Reisepläne haben sich aber nicht nur kurz, sondern auch mittelfristig geändert. Paul wäre eigentlich in Yaoundé zurück nach Deutschland geflogen, bleibt jetzt aber bis Luanda dabei. Daher geht es für ihn erstmal in die Botschaft der Republik Kongo, um sein Visum zu beantragen. Jonas und Johannes statten derweil der Botschaft von Äquatorial Guinea einen Besuch ab, leider bekommen wir hier aber kein Visum. Ist allerdings auch kein großes Problem da das Land nicht essenziell ist um nach Süden zu kommen.


