Nachdem wir jetzt hunderte Kilometer durch verbrannte Landschaften gefahren sind, geht es noch einmal durch den bergigen Dschungel der Westküste. Unser Plan war es eigentlich, eine Herberge zwischen Startpunkt und Point-Noire zu besuchen und am nächsten Tag über Point-Noire nach Angola zu fahren. Da wir uns schon recht früh in der Nähe der Herberge wiederfinden, beschließen wir allerdings die letzten 40 Kilometer auch noch geschwind zu fahren. Zu unserer Überraschung finden die (bisher) hervorragenden Straßen des Kongos in der zweitgrößten Stadt des Landes ein jähes Ende. Stattdessen werden wir von sandigen Pisten, überfluteten Wegun und dem gelegentlichen Dimensionsloch mitten in der Straße begrüßt, kombiniert mit einer gehörigen Menge Feierabendverkehr. Nach all der Zeit sind wir aber Profis im Stadtverkehr und kommen noch vor Sonnenuntergang an der Unterkunft an, wo wir die erste richtige Dusche seit dem Äquator genießen können (wir empfehlen nicht die Kilometer seit Makoua zu zählen). Die 156 km plus über 2100 Höhenmeter verbrauchen natürlich ordentlich Kalorien, dementsprechend machen wir uns noch abends auf die Jagd nach schnellen Kalorien. Fündig werden wir in einem Supermarkt wo für kleines Geld ordentlich Pizza akquiriert wird.








