Heute verlassen wir endlich Abuja. Um kurz vor sieben treffen wir am Busbahnhof ein, wo schon ein reges Treiben herrscht. Theoretisch soll unser Bus um sieben losfahren, tatsächlich wird einfach so lange gewartet bis alle Tickets verkauft wurden. In unserem Fall ist das aber nur zwei Stunden später der Fall, sicherlich auch dadurch begünstigt, dass unsere Fahrräder alleine schon vier von vierzehn Sitzen belegen. Bevor es losgeht, kommt nochmal ein Mann vorbei um mit uns allen zu Beten. Die ausdrückliche Bitte uns vor Banditen und Kidnappern zu schützen zeigt wieder ganz gut warum wir diese Strecke per Bus und nicht mit dem Fahrrad zurücklegen. Die größere Gefahr geht allerdings vom Bus selbst aus, zum einen, weil es natürlich keine Sicherheitsgurte gibt, zum anderen, weil sich viele Fahrer schon morgens Schnaps rein löten. Wir haben aber Glück und unser Fahrer bleibt trocken. Jonas zieht sich trotzdem sicherheitshalber einen Helm an, safety first! Gegen Abend nehmen die Kontrollen an Checkpoints zu, weswegen wir teils alle 1000 Meter anhalten müssen. Dadurch zieht sich die Fahrt ordentlich in die Länge und wir erreichen erst kurz vor Mitternacht Calabar, wo wir im Hotel noch Indomie vor dem Schlafen essen.











