Tag 93: Cotonou – Idiroko 74 km

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Nach zwei Pausentagen heißt es für uns: auf nach Nigeria. Davor sind noch 70 km zu fahren. Für Paul und Jonas kein Problem. Johannes dagegen legt die Strecke sehr erfolgreich mit einem Handicap zurück. Seine Schaltung ist kaputt. Deswegen muss er den gesamten Weg in ein und demselben Gang bestreiten. Kurz vor der Grenze wechseln wir noch unser Geld und müssen in unseren Taschen Platz machen für mehrere Bündel Naira. Der höchste Schein der nigerianischen Währung ist nämlich gerade mal 0,55 € wert. An der Grenze angekommen durchlaufen wir viele Stationen und gehen von einem Grenzbeamten zum nächsten. Unser Ausweis wird alleine im Grenzgebäude auf nigerianischer Seite fünfmal gecheckt. Irgendwann landen wir im Büro des dortigen Chefs und rechnen schon mit einer längeren Diskussion. Wir werden aber direkt mit eisgekühltem Wasser begrüßt. Nachdem der Beamte unsere Pässe eingehend studiert hat, zeigt er großes Interesse an unserer Reise. Wir erzählen von unseren Plänen und erfahren auch etwas aus seinem Leben. Wie der kleine Pokal, den er auf seinem Schreibtisch präsentiert, zeigt, war der Mann nämlich passionierter Freizeitkicker. Stolz zeigt er uns ein Video wie er in jüngeren Jahren heldenhaft einen Elfer verwandelt. Wir bekommen den Einreisestempel und werden im Land direkt von vielen neugierigen NigerianerInnen freundlich begrüßt.

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