Tag 91: Cotonou

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Heute stehen Botschafts und Konsulatbesuche an. Zunächst fahren wir per Dreiradtaxi zur nigerianischen Botschaft. Von anderen Fahrradreisenden wussten wir schon, dass die für Visa zuständige Person Fan von Real Madrid ist, weswegen wir uns bereits darauf eingestellt hatten das Thema auf den Fußball zu lenken und über Sympathie den Preis zu drücken. Das Lenken wurde uns allerdings abgenommen, da im Büro auf einem Flachbildschirm bereits die Wiederholung des letzten Spiels der Königlichen lief. Die letztendliche Verhandlung über den Visapreis lief dann schleppend, doch letztendlich konnten wir uns auf einen okayen Preis einigen, womit wir die Visa für Nigeria in der Tasche haben. Im Anschluss ging es zu Fuß weiter in Richtung Essen, wobei wir an einem Highlight Cotonous vorbeiliefen. Fast einen Kilometer lang erstreckt sich im Süden der Stadt eine mit Graffitis bemalte Wand. Im Anschluss ans Essen ging es für Paul in die Wechselstube, um seine verbleibenden Cedis aus Ghana zu wechseln, während Jonas und Johannes dem Konsulat der Republik Kongo einen Besuch abstatteten. Während die Botschaft Nigerias in einem riesigen Komplex untergebracht war, fühlte sich das Konsulat eher wie eine kleine Hausarztpraxis an, situiert im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses. Hier waren die Preise unflexibel, wenn auch die super express Gebühr nicht auf unserer offiziellen Abrechnung stand, dafür war die Wartezeit länger. Aber auch dieses Visum hatten wir am Ende des Tages in der Tasche, womit die Botschaftsbesuche (voraussichtlich) erstmal vorbei sind.

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