Das heutige Ziel war das Überqueren der Grenze zu Togo, das Durchfahren von Togo und letztendlich der Grenzübertritt nach Benin. So die Theorie. In der Praxis hatte Johannes gestern einen ordentlichen Schaden an seiner Felge entdeckt, wodurch der Reifen sich jenseits der stabilen Seitenlage befand (siehe Bild). Daher fuhr er mit niedrigem Reifendruck und gab sein schweres Gepäck an Paul ab und hoffte, dass das Laufrad irgendwie halten würde (Nicht nachmachen). Zum Glück ergab sich jedoch an der Grenze zu Togo eine Reparaturmöglichkeit, da über 5 Ecken eine Verbindung zu einem Togolesen, Ahmed, entstand, der die Tour de Togo mitorganisiert. Dieser kam zur Grenze, brachte Johannes samt Fahrrad zu einer Werkstatt, wo ein provisorisches Ersatzlaufrad das kaputte Laufrad ersetzte. Während das Fahrrad repariert wurde, lud Ahmed Johannes zum Essen ein und bestand danach auch darauf die Reparaturkosten zu übernehmen. Glücklich darüber, wieder halbwegs sicher fahren zu können, macht sich Johannes auf Paul und Jonas wieder einzuholen, denn diese waren in der Zwischenzeit schon weiter nach Benin gefahren. Am Abend erreichte Johannes die anderen beiden und somit war die Gruppe, dank Ahmeds unglaublicher Hilfsbereitschaft und den Vermittler*innen die Ahmeds Kontakt vermittelt hatten, wieder vereint. Auch wenn wir heute getrennt fuhren, wurden wir durch das Lied Africa von Toto in vereint. Wir hatten uns nämlich als Herausforderung vorgenommen, für ein Land der Reise dieses Lied in Dauerschleife zu hören bis wir wieder ausgereist sind. Togo ist mit etwas mehr als 50 Kilometer Strecke ein dankbarer Ort für dieses Ziel, schön war es dennoch nicht.








